Heil– und Vitalpilze


Mykotherapie – das Heilen mit Pilzen

Pilze sind eine eigenständige Gattung. Sie verwandeln das Sonnenlicht nicht mittels Photosynthese in Chlorophyll wie Pflanzen und ihre Zellwände bestehen nicht aus Zellulose, sondern aus Chinin, dem Material, aus dem der Panzer der Insekten besteht - sie sind jedoch nicht beweglich. Dennoch sind sie mehr dem Tier verwandt, da sie, genau wie Tier und Mensch, Stoffwechselvorgänge mittels Enzymen in Gang bringen.


Um welche Pilze geht es in der Mykotherapie?

Es geht in der Pilzheilkunde nicht um Mikropilze, wie z.B. Candida albicans, ein Pilz, der die Darmflora unterstützt, oder um Pilze, die wir aus der Schulmedizin kennen, wie Penicillin. Sondern es geht um die sog. Makro- oder Ständerpilze. Pilze, die sich aufstellen (z.B. im Wald oder auf Wiesen) und ein sogenanntes Mycel (Wurzelwerk in der Erde) besitzen.


Wie wirken Heilpilze (Vitalpilze, Medizinalpilze)?

Sie sind zum einen stark entgiftend, was in unserer heutigen Zeit ein ganz wesentlicher Faktor ist, da wir vielen Umweltgiften ausgesetzt sind. Und gerade seit Tschernobyl wissen wir, wie entgiftend und reinigend Pilze wirken und, vor allen Dingen, dass das auch ihre Aufgabe in der Natur ist. Direkt nach dem Atomreaktor-Unfall sprossen in Tschernobyl so viele Pilze wie noch nie. (Das Gleiche ist zu beobachten an Orten, an denen chemische Verunreinigungen oder Unfälle stattfanden.) Und wir können uns alle noch an die Aufforderung erinnern, keine Waldpilze zu uns zu nehmen. Die Pilze hatten, in ihrer Funktion zu entgiften und zu reinigen, das radioaktive Material aufgenommen.

Dieser Aufgabe, zu entgiften und zu reinigen, kommen die Pilze auch im menschlichen Organismus nach:
Sie wirken dort entgiftend, wo es nötig ist.


Wie weiß der Pilz, daß es genau dort nötig ist?

Da kommen wir zur zweiten charakteristischen Eigenschaft der Heilpilze: Sie sind adaptogen.
Adaptogen bedeutet, sie passen sich an die Gegebenheiten an. Sie zielen mit ihrer Wirkung genau darauf, wo der Körper eine Schwachstelle hat und setzen dort mit ihrer Heilkraft an. Das bedeutet auch, dass der gleiche Pilz sehr unterschiedlich bei verschiedenen Menschen wirken kann. Adaptogen bedeutet überdies, dass der Pilz keine neue Komponente, wie Nebenwirkungen, Streß o.ä., hinzufügt.

Die Heilpilze sind sanft, stressen den ohnehin geschädigten Organismus nicht zusätzlich und passen sich an die Erfordernisse des jeweiligen Systems an.

Sie sind so gesehen “fürsorgliche” Pflanzenheilmittel. All das bisher Gesagte führt dazu, dass man den Heilpilzen einen wichtigen Stellenwert in der Heilung von Krankheiten einräumt. Ihre Rolle bei der Unterstützung der Homöostase ist zu unterstreichen.


Homöostase bedeutet:

Am Gleichgewicht des Organismus interessiert. Homöostatische Wirkweisen sind Prozesse, die alle Stoffwechselvorgänge des Körpers miteinander harmonisieren und in Balance halten oder bringen.

So kann man also zusammenfassend sagen, dass die Heilpilze in ihrer Wirkung ...


Diese Heilwirkungen sind dokumentiert und werden genutzt in der Pilzheilkunde, der Mykotherapie.


Mykos (griechisch) heißt der Pilz und Therapie heißt Heilen. In der asiatischen Heilkunde, vor allen Dingen in der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin), werden Heilpilze verstärkt seit über zwei Jahrtausenden eingesetzt, manche Pilze sogar schon mehr als vier Jahrtausende (z.B. der Reishi). Sie sind Bestandteil der dort praktizierten Ganzheitsmedizin - d.h. man behandelt nicht die Symptome, wie wir es von der Schulmedizin kennen, sondern man betrachtet die Ursachen und setzt dort an. Dieses Prinzip kennen wir hierzulande natürlich gut durch die Homöopathie. Ein homöopathisches Mittel behandelt immer einen Symptomkomplex, der aufgrund bestimmter Ursachen entstanden ist.

Diese Art der Heilung und Behandlung setzt Geduld voraus. Denn die Heilung geschieht auf mehreren Ebenen – deshalb Ganzheitsmedizin.


Ganzheitliches Heilen bezieht alle Ebenen des Menschen mit ein – Körper, Seele, Geist.

Nicht nur in der asiatischen Ganzheitsmedizin ist die medizinische Nutzung der Heilpilze nachgewiesen. Auch bei uns wurden Pilze zur Heilung eingesetzt. Dieses Wissen ging mit der Entstehung der Schulmedizin weitestgehend verloren (wie viele andere Kenntnisse der Naturheilmedizin auch).

Ötzi, der vor einigen Jahren gefundene Urmensch im Eis, hatte zwei Pilze in seinem Gepäck: Einen Pilz zum Feuermachen und einen Pilz zur Blutstillung und zur Heilung von Entzündungen. Und Ötzi lebte vor 5.300 Jahren!


Zusammenfassend möchte ich noch einmal sagen:

Heilpilzkunde setzt am Ungleichgewicht im Körper an und versucht dieses zu beheben. Das bedeutet, daß nicht in erster Linie sichtbare Symptome behandelt werden, sondern die Ursachen werden behandelt.

Im Allgemeinen wurden in Untersuchungen, Studien und Erfahrungsberichten folgende Eigenschaften der Vital- und Heilpilze nachgewiesen:


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